Die in der Menschheitsgeschichte wirkmächtigste Aggression bildeten stets Lügen in Form von Halbwahrheiten und Übertreibungen.
-  Macht  ist  das  Vermögen,
ungezügelt  zu  lügen.
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Konterfei

Target: Norbert  Mühlhauser, geb 4.2.1959
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Grundlegende Richtung dieses Mediums:
Die (mentale) Erhebung gegen die strukturelle Ausbeutung des Individuums durch Gesellschaftsarchtiketen, d.h. durch jene, die vermeinen, der Bürger wäre nur Bewirtschaftungssubstrat zur höheren Ehre des zivilisatorischen Gesamtkunstwerkes von Machthabern (=Meinungsmachern).
 

Zur Privatperson:
Der Verfasser hat keinerlei politische Intentionen mit Ausnahme des politischen Ausdrucks. Seine perönlichen Präferenzen sind:
- Beschau aus der inneren Mitte
- der unverschämte Lebensgenuss
- die Debatte
- Rausch und Ekstase als Ausfluss höchster Lebens- und Bewusstseinsintensität (leider eher theoretisch)

Wegen der in dieser Gesellschaft hemmungslos exekutierten Gesinnungskontrolle ist ihm als Normalbürger die Einrichtung eines Diskussionsforums auf dieser website nicht möglich, da damit verbundene Rechtskosten für Normalbürger nicht finanzierbar sind und er sich andererseits auch nicht zum Handlanger der Gesinnungskapos machen möchte - ganz abgesehen von den erfoderlichen Zeitressourcen für die gebotene "Moderation", sprich: Selbstzensur.

Lobpreisungen, Wünsche, Anregungen und Beschwerden bitte an folgende eMail schicken:


Da der Verfasser sich jedoch sein Einkommen selbständig erwirtschaften muss, hat er für Privatveranlassungen wie derlei Beantwortungen nur vielleicht 2 Stunden im Monat Zeit.

Mieterschutz oder:
 Die Milch der
 frommen
 Denkungsart



Feinstaublüge
Lügenpropaganda
 rund um's CO2

CO2-Desinformation
 neuerdings leider
 auch in der
 'Wiener Zeitung'

'Kreuzigt ihn!' oder:
 Ein Weiser & 1000
 Ökofaschisten

Klimahysterie oder:
 Weshalb selbst
 Laien
 zweifeln dürfen

!!! akt. NACHTRAG !!!


Autohatz als
 Verkehrspolitik

Sicherheitsdiktatur
 & Promillehysterie

Bolschewisierung
 durch
 Herabwürdigung

Mehr Entrechtung
 durch
 EU-Reformvertrag

Unsere'Grundrechte'
 am Beispiel
 Bürgermitsprache
 bei Zuwanderung

Raucherhatz oder:
 Entrechtung durch
 das Geschäft mit
 Statistikstudien
 und Gutachten

Kuschelzwang oder:
 Diktat der
 salbungsvollen
 Rede



Wirtschaftskrise &
 Leichen im Keller
 unserer
 Apparatschiks






Textfeld: Im Gedenken an die Freiheit*)



=



*) gemeint ist die einstige Freiheit, die noch etwas anderes bedeutete als die zwangsbeglückende Befreiung von zuvor ausgetrommelten Ängsten.
"Wir" setzen kein Menschenleben auf's Spiel ! [ - tatsächlich?]

Der Plural Maiestatis dröhnt einem ja geradezu erdrückend humanitär (oder gar "humanistisch"?) aus dieser Überschrift entgegen, doch ist vielmehr Tatsache, dass in allen Lebensbereichen - immmer weniger jedoch bei der freizeitinduzierten Automobilität - ein kalkuliertes Risiko akzeptiert ist. Beispiele gefällig?
» Beim Bau mit seinen leider vielen, teils fatalen Unfällen, der mit "absoluter Sicherheit" (mit Sicherungsmaßnahmen etwa wie beim Bergsteigen, mit Abfangnetzen und Schutzdächern) noch weniger erschwinglich wäre, als er es ohnehin schon ist;
» In der Luftfahrt, wo die Gefahr des Vogelschlages eigentlich nur den Betrieb von Propellermaschinen gestatten würde;
» Nochmals in der Luftfahrt, im Hinblick auf die kanzerogene Höhenstrahlung;
» Im Schienenverkehr, weil besonders Hochgeschwindigkeitszüge enorm anfällig zB für Hindernisse auf den Schienen sind, die zu Achsbrüchen führen;
» Beim Amateur- und Profisport, denn eigentlich sollten etwa Fußballtorwarte Helme tragen müssen;
» Insb. beim Schifahren, denn Geschwindigkeiten über 20 km/h können fatal sein, auch wenn es Erwachsene dann nicht mehr freuen würde;
» Bei vorzeitig aus der Haft Entlassenen, nach Erteilung einer Unbedenklichkeitsbescheinung durch den Psychiater - was sich schon öfters als irrig herausstellte;
» Beim Einsatz von friedenserhaltenden Missionen, und bei der Inkaufnahme von Nonkombatttanten heimsuchende Kollateralschäden durch Bombardements;
» Bei den Radfahrern, denn deren allfällige Gemeingefährdung wird durch den Umstand überspielt, dass Radfahrer ja DAS Leitbild der Umweltwohltäter sein sollen;
» Bei der Müllverbrennung, obwohl sehr hohe Temperaturen weitgehende Giftfreiheit garantieren;
» Bei der Förderung CO2-neutraler Energiegewinnung, weil Hackschnitzelheizungen und dergleichen mehr Schwebestoffe in die Atmosphäre absondern;
» Bei Energiesparlampen, die ja hochgiftiges Quecksilber enthalten;
» Bei der Zulassung von Küchenmessern, die ja auch als Mordwaffe Verwendung finden können;
» Beim Verkauf von Heimwerkergeräten, die auch schwere Verletzungen herbeiführen können;
...
» und nicht zuletzt bei Geburten, die ja für Gebärende lebensgefährlich sein können.

Unfallstatistiken für alle Lebensbereiche sprechen eine deutliche Sprache. Überall wird die Chance aus der Inkaufnahme von zusätzlichen Risken mit einem statistischen Tribut abgewogen. Wollte man alle - zwangsläufig tlw. fatalen - Unfälle verhindern, dann müsste etwa auch der Amateursport außer Kniebeugen untersagt oder zB im Bereich der Haushaltsunfälle jedem ein Schutzengel selbst für's Stiegensteigen beigestellt werden, was nicht zu erwirtschaften wäre und genau deshalb jeden Fruchtgenuss aus Leben&Arbeit verunmöglichen würde.

Umso mehr erstaunt es, dass dem einleitenden Spruch zufolge bei Treffen mit Freunden und Bekannten offenbar keine (Erlebens-)Chance gesehen wird, die gegen eine Unfallquote abzuwägen wäre. Null Toleranz offenbar dort, wo es um den Fruchtgenuss des Bürgers aus seiner irdischen Plagsal geht. Natürlich nicht so direkt, denn getreu den vor 30 Jahren populären Radio Eriwan Witzen kann man ja alle per Automobil treffen, nur eben nüchtern (etwa zur Bibelstunde) und nicht zum Feiern; freilich gehört nach unserer Kulturtradition zum Feiern Alkohol, auch wenn es Bestrebungen gibt, nur mehr das als Stimulanz zuzulassen, was von Psychiatern in Form von Psychopharmaka verschrieben wird.

Um die absolutistische Anmaßung dieser Wertungsgewichtung zu verschleiern, wird die vorgebliche Monstrosität der Gefährdung durch Alkoholisierung am Steuer als unantastbares Dogma hingestellt. Die Menschenaufseher von eigenen Gnaden argumentieren nicht, zirkelschlussartig weisen sie es sich vielmehr selbst als Erfolg aus, wievielen Autofahrern bereits Alkostrafen aufgebrummt werden und wieviel weniger Unfälle unter Alkoholeinfluss es gegeben hat - als ob die nunmehr zur Alkoholabstinenz Zwangsbekehrten gar keine Unfälle herbeiführen könnten. Flankierend wird die Einnahme jedes Tropfen Alkohols in Diskussionsforen erfolgreich als "SAUFNNNN" verunglimpft. Übrigens ganz so, wie die Klimakassandren die Signifikanz des CO2-Moments außer Streit zu stellen versuchen, indem sie eine Beschleunigung des Klimawandels verkünden, weil Treibhausgase stärker als bisher gedacht ausgegast werden - was ja wohl kaum die Gefährlichkeit des empirisch noch nicht nachgewiesenen CO2-Effektes belegen kann. (Siehe dazu Wiener Zeitung vom 17. 2. 2009, "Erderwärmung noch stärker als angenommen")

Natürlich kann da der Hinweis auf Unfallstatistiken nicht fehlen, deren Ausweis von immer weniger Verkehrstoten dem Uninformierten als Erfolg der "Experten" verkauft wird. Als hätte nicht die Technik zu einer Vielzahl von Schutzvorkehrungen geführt, die wohl als Hauptursache für diesen Erfolg zu nennen wären:

» Ausbau der Autobahnen (zusätzliche Spuren)
» Elektronisch gesteuerte Spursicherung (gegen das Schleudern)
» ABS (kontrollierte Notbremsungen)
» Heckbremsleuchten oben statt nur an den Seiten
» sphärischer Seitenspiegel gegen den 'toten' Winkel
» verstärkter Seitenflankenschutz
» Wildpfeifen gegen Wildwechsel
» Sicherheitsgurte (auch auf Hintersitzen)
» Schutz gegen Autobrände (Motorabschaltung bei Unfall)
» Luftkissen (Airbags)
» Bessere Fixierung der Sitze
» Abfederung der Lenksäule im Kollisionsfall
» Karosserie-/Chassis-Knautschzonen
» Sicherheitsglas

Nicht zuletzt sollte nicht vergessen werden, dass eine gesetzliche Zwangsmaßnahme, die bewirkt, dass Tausende überhaupt nicht mehr Auto fahren, also zu Hause bleiben, zwangsläufig eine Besserung der Unfallstatistiken herbeiführt, die durch komplettes Verbot des Autos noch weiter optimiert werden könnte! Und dies ungeachtet des tatsächlichen Ausmaßes der Beeinträchtigung durch Alkohol, also selbst dann, wenn Alkoholisierte sogar besser als Nüchterne fahren könnten! (In der Statistik wird in einem solchen Zusammenhang von einem Artefakt gesprochen, etwa vergleichbar dem Trugschluss, dass Spitäler lebensbedrohlich sind, weil mehr Leute dort als zuhause sterben.)

Der Verfasser kann sich eines ausreichend guten Gedächtnisses rühmen, um die Argumentation vor der Einführung der 0,5 Promille Grenze Anfang 1998 in Erinnerung zu rufen. Die durch Alkohol beinträchtigte Reaktionszeit wurde  da zuvorderst ins Treffen geführt, wie sich in Labortests herausgestellt hat. - Als ob die Reaktionszeit in der Praxis, die durch die Notwendigkeit des vorausschauenden Fahrens bestimmt ist, eine herausragende Rolle spielte! Wäre dem wirklich so, dann gäbe es im Jahr hundertausende tödlich verunglückte (nüchterne) Autofahrer, da ja selbst der nüchterne Fahrer eine viel zu langsame Reaktionszeit, nämlich eine Sekunde (!), hat. In einer Sekunde hat man bei etwa 50 km/h ein Opfer in bis zu 14 Metern Entfernung überfahren, bevor man bremst. Nur wer - etwa bei uneinsichtigen Streckenabschnitten - bremsbereit fährt, kann früher reagieren, was aber für leicht Alkoholisierte genauso gelten müsste.

Tatsächlich ist es jedenfalls so, dass man jahrelang mit dem Auto unterwegs sein kann, ohne auch nur einmal auf die Reflexzeit des vorigen Absatzes (Reflex im engeren Sinn) angewiesen zu sein.

Um vollends zur Verunsicherung des ORF-verbildeten Anhangs unserer Verkehrexperten beizutragen, seien in der Folge einige statistische Auslegungen zurechtgerückt, um sozusagen die fremden Federn, mit denen sich diese Sittenwächter schmücken, "im Dorf" zu belassen und um die angebliche Monstrosität von Leuten, die sich drei Gläschen in außerehelicher Gesellschaft gönnen wollen, zu relativieren:

>> 1) Die Anzahl tödlicher Unfälle in Ö absseits der Straße beträgt ( - und betrug schon immer - ) ein Vielfaches der Verkehrsopferzahl; berücksichtigt man, dass durch Ö viele europäische Transitrouten führen, auf denen nicht-Österreicher zu Schaden kommen, bei allen anderen Unfällen aber fast nur in Ö Ansässige erfasst werden, dann wäre dieses deutliche Ungleichgewicht noch viel größer, weil zu Zwecken des Vergleiches zwischen Straße und nicht-öffentlichen Raum bzw Arbeitsunfällen die Durchreisenden unter den Verkehrsopfern ausgeschieden werden müssten. (Quellen: Relation tödlicher Unfälle in BRD 2005 , die wie Ö das 0,5 Prom. Limit seit 1998 hat; Unfallstatistik des österr. KfV für 2005, Seiten 9-11, mit einem Rückblick bis 1980 betr die Größenordnungen der einzelnen Kategorien tödl. Unfälle)

>> 2) Nur 6 % der Unfalllenker stehen unter Alkoholeinfluss, wie einem Standard-Bericht über das "Institut Gute Fahrt" - im Berichtsteil versehentlich auch "Institut Freie Fahrt" genannt - v  4. 5. 2006 mit dem Titel "Unaufmerksamkeit ist die Hauptursache von Verkehrsunfällen" entnommen werden kann. Dies steht im krassen Gegensatz zu Medienberichten, die fast nur Unfälle mit Alkoholisierung herausgreifen, als ob nicht auch nüchterne Fahrer einen Unfall schuldhaft herbeiführen könnten (- und dies sogar gegen alkoholisierte Verkehrsteilnehmer!).

>> 3) Die größte Untersuchung der tatsächlichen Gegebenheiten auf den Straße mit 8000 Stichproben und über 9.300 erfassten Unfalllenkern (was Feldstudie genannt wird), die sog Grand-Rapids Studie (Borkenstein et al), ein signifikantes Ansteigen erst ab 0,8 Promille Blutalkoholgehalt anzeigt und dort die Häufigkeit von mit 0,3 Promille alkoholisierten Lenkern in der Unfallgruppe sogar geringer war als bei den Stichproben ohne Unfallgeschehen? Letzterem Phänomen wird von der statistischen Wissenschaft die Eigenschaft eines Artefakts, also eines Trugschlusses aus allzu vordergründigen Ableitungen (siehe auch weiter oben), zugesprochen, was aber nur möglich ist, wenn ausschließlich Alkoholisierungen über 0,3 Prom für Unfälle ursächlich sind. - Denn einmal vereinfachend angenommen, es gäbe im Straßenverkehr nur drei Gruppen, jene der Nüchternen, der mit 0,5 Prom. und jene der mit 1,0 Prom. Alkoholisierten, und es gäbe NUR bei den letzteren ein erhöhtes Unfallrisiko (axiomatisch), beispielsweise um's Doppelte, dann würde bei einer Verteilung von sieben Zehnteln, zwei Zehnteln, und ein Zehntel im unfallfreien Verkehr eine Zählung in einer Unfallgruppe von angenommen 1000 folgendes ergeben: zweihundert mit 1,0 Prom Alkoholisierte, aber nur rd 178 (Verhältnis 7:2 v.restl 800) – statt der 200 entsprechend der Normalverteilung – mit 0,5 Prom. Alkoholisierte. So ein Ergebnis brächte unter den oa Annahmen nicht zum Ausdruck, dass mit  0,5 Prom Alkoholisierte besser als Nüchterne fahren, sehr wohl aber, dass diese mindere Alkoholisierung noch nicht beeinträchtigend ist.

>> 3b) Zu diesem Punkt noch abschließend einige weiterführende Publikationen, wobei anzumerken wäre, dass die "Grand Rapids" Studie v Borkenstein et al. selbst urheberrechtlich geschützt, d.h. kostenpfl., ist und es abweichende Angaben über den Umfang der durch sie erfassten Verkehrsteilnehmer gibt, was auf eine – nicht erhebliche - Datemsatzkomponente niedrigerer Qualität in dieser Studie zurückzuführen ist:
» Die Arbeit von Alfred Uhl, "Alkoholpolitik und wissenschaftliche Forschung", handelt auf den Seiten 15 f die Grand Rapids Studie zusammenfassend ab und erwähnt überdies ein interessantes, aber schamhaft verschwiegenes Forschunsgerkenntnis des Inhalts, dass im nüchternen Zustand Abstinenzler weit schlechter fahren als häufige Trinker (in eben diesem Zustand). Im Schlusswort spricht er dankenswerterweise, wenn auch relat. kurz, die ethische Bedenklichkeit der generellen Freiheitsberaubung durch Verbote an, wenn eine betroffene Mehrheit sehr wohl mit den entzogenen Freiheiten umzugehen wüsste.
» Krüger et al., "Grand Rapids Effects Revisited: Accidents, Alcohol and Risk" versuchen darzulegen, dass eine Senkung des Limits von 0,8 auf 0,5 Promille rein rechnerisch/statistisch nur eine Reduktion der Unfälle (nota bene nicht der Unfalltoten) um 4 % ergäbe.
» Bloomberg et al., "Crash Risk of Alcohol Involved Driving: A Case-Control Study", legen eine Nachfolgestudie zur Grand Rapids Studie dar, wobei sie auf den Seiten 6-7 einige Details zur Letzteren bekannt geben. (Die Namensangabe des Autors im Report ist allerdings falsch, "Richard D. Bloomberg" wird mit zwei "o" geschrieben, wie eine Internetrecherche bzw vertrauenswürdige Quellen ergab).
» Hier ist abschließend noch eine Übersicht über die Borkenstein – Grand Rapids & die Bloomberg – Long Beach/Fort Laudertale Nachfolgestudie (Powerpoint-Darstellung).

>> 4) Wussten Sie, dass die Zahl der Unfalltoten im Verkehr seit einschließlich dem Jahr 1988 von 1.620 mit beinahe jährlichem Erfolg bis auf 1.105 in 1997, dem letzten Jahr vor der Senkung auf 0,5 Prom, gesunken ist ? Zugleich hat aber die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden 1996 mit 38.253 einen Tiefstwert erreicht und ist bis einschließlich 2003 wieder auf 43.426 geklettert. Das heißt aber , dass die Einführung der neuen Promille-Schwelle seit einschl. 1998 keine Senkung der Unfälle mit Personenschaden bewirkt hat! - Ein starkes Indiz dafür, dass weitaus überwiegend die bessere Sicherheitstechnik im Autobau, die sich allerdings auch nur mit mehrjähriger Verzögerung in Statistiken auswirken kannn, für den Rückgang der Unfalltoten im Verkehr verantwortlich ist. (Quellen: Aufstellung der Statistik Austria über Verkehrsunfälle mit Personenschaden 1992-'03, die ua zeigt, dass die Zahl der Verkehrstoten im zweiten Jahr der 0,5 Prom. Regelung, 1999, wieder fast das Niveau von 1997 erreicht hat!; Verkehrsbericht des KfV 2003, auf den Seiten 11-12 grundlegende Unfallstatistiken v.1961-'2002, detto die KfV Verkehrsunfallstatistik 2007 auf den Seiten 9+10; noch eine Statistik gegliedert nach Bundesländern, Straßenkategorien etc um 2000 herum; auch deutsche Statistiken zeigen eine konstante Abnahme der Verkehrtoten v.1970-2004: S 93 f im amtlichen Bericht Gesundheit in Deutschland, Berlin 2006 , oder das Gleiche nur wenig anders aufbereitet als web-Darstellung, allerdings einschließlich eines Diagrammes über tödliche Unfälle insgesamt, zusätzlich zum Verkehrsbereich;)

>> 5) Die Schweizer haben die Herabsetzung von 0,8 auf 0,5 Prom. zwar in einem Jahr vollzogen, in dem sie einen drastischen Rückgang von rd 20 % an Verkehrstoten  verzeichnen konnten, nämlich in 2005, doch konnte ausgerechnet in diesem Jahr auch in Österreich - ganz ohne neue Disziplinierungsmaßnahmen - ein außerordentlicher Rückgang von 12,5 % verzeichnet werden. Auch die BRD hatte einen übernormalen Rückgang von jeweils rd 10% in den Jahren 2004 & 2005, wie aus den Todesursachenstatistiken für 2004 und 2005, verglichen mit jener für 2003, zu ersehen ist. Außerdem war der Anteil der Schweizer Unfalltoten 2005, die mit Alkohol in Zusammenhang gebracht wurden, mit 19,3 % fast gleich so hoch wie die 20% des Vorjahres – ein weiteres Indiz, dass Modernisierungen des KFZ-Bestandes oä einen großen Anteil an diesem Erfolg hatten. Und natürlich gab es auch in der Schweiz vor 2005 einen tendenziellen Rückgang der Verkehrsmortalitäten, lag doch die Rate dort in den Jahren 1991-1995 bei 758/Jahr, 2004 aber bereits bei 510!

Schlussworte:
Kritik der Verantwortlichkeitsattitüde

Die "Sicherheit" artet in den letzten Jahren immer mehr zum großen Futtertrog für Apparatschiks sowie den privat-rechtlichen Vorfeldorganisationen des Leviathans aus. Dies rührt daher, dass immer mehr Leute immer mehr nicht ausreichend gebrauchte Studienfächer absolvieren, die nach der Konvention einen Anspruch auf eine gut bezahlte leitende oder beaufsichtigende Stelle vermitteln; da die Wirtschaft aber so viele "Gouvernanten" nicht aufnehmen kann, hält man sich am Gemeinwesen, dem öffentlich-rechtlichen Sektor oder auch an einen nur durch Gesetzeszwänge fabrizierten privat-rechtlichen Sektor schadlos; dabei wird eifrig über die "grausliche" Marktwirtschaft geschimpft, die nicht genug moralischen Freiraum für diese Überfülle an hehren sittlichen Imperativen bereitzuhalten gewillt ist. Mit dieser Kopflastigkeit zusammenhängend ist auch die Unterbindung der "individuellen Sozialisation", wie sie in Geselligkeitsabenden zum Ausdruck kommt. Gesellschaftlich projektiert sind kollektiv/kulturpolitisch organisierte Events und Massenveranstaltungen wie Sportgroßereignisse. Alternativ bleibt dem Bürger nach dem Willen der Gesellschaftsgestalter das "Patschenkino" beschieden, durch das er sich die neuesten Gesellschaftsziele aus dem Munde der Agitprop-Avantgarde verzapfen lassen darf.

Gut ins Bild passen da auch die Verkehrsexperten, von denen jede kleine Gemeinde zumindest einen ihr eigen nennt. Das sind solche Leute, die ähnlich Politikern in ihrer Not, sich als unabkömmlich zu kommunizieren, offensichtlichen Unsinn unter das Volk bringen wie jenen, die Autobahnlenker sollten sich stets auf der rechten Spur aufhalten, sofern sie nicht gerade überholen. Dazu muss man sich vor Augen halten, dass 99,9 % der Autobahnunfälle auf Konzentrationsschwächen oder sonstige Fehler beim Spurwechseln zurückzuführen sind. Nicht auszudenken, was geschähe, wenn 3 bis 4 mal öfter Spur gewechselt würde, weil jeder mit 130 km/h oder leicht darüber vor und nach jedem Überholvorgang jeweils zweimal die Spur wechseln und sich auf die jeweiligen "Geschwindigkeitsbandbreiten" einstellen müsste! Ähnlicher Unsinn wird auch zum Abstandsgebot verzapft: Denn der geringe Abstand zum Vordermann ist für sich allein nur die halbe Ursache für schwere Auffahrunfälle – die ganze Wahrheit ist, dass man "Tschapperln" (hochdeutsch: Unbedarften) beim Fahrkurs offenbar nicht mit der Auflage überfordern möchte, in den Rückspiegel zu schauen und bei zu knappem Hintermann – zumindest bei dichtem Verkehr – sanft die Geschwindigkeit zurückzunehmen, um aus konkretem Anlass den vorderen Abstand zu vergrößern. Die Vermittlung dieser Fertigkeit scheitert vielleicht daran, dass es Nerverln gibt, die sogar panisch auf's Pedal treten, wenn hinter ihnen knapp aufgefahren wird. Aber solche Leute, so sie sich dies nicht abtrainieren lassen, gehörten besser nicht auf die Straße!

Ich bekenne freimütig, den vorstehenden Absatz geschrieben zu haben, ohne die StVO in- und auswendig zu kennen, und berufe mich dabei darauf, in guter Gesellschaft zu sein, weil alle anderen genauso ohne diese geistige Stütze auf den Verkehr losgelassen werden. Denn Sätze wie:

§ 8 Abs (1): Der Lenker eines Fahrzeuges hat, sofern sich aus diesem Bundesgesetz nichts anderes ergibt, so weit rechts zu fahren, wie ihm dies unter Bedachtnahme auf die Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs zumutbar und dies ohne Gefährdung, Behinderung oder Belästigung anderer Straßenbenützer, ohne eigene Gefährdung und ohne Beschädigung von Sachen möglich ist.

- oder -

§ 13 Abs (2a): Auf Kreuzungen mehrstreifiger Fahrbahnen ist der Fahrstreifen, der vor dem Einbiegen befahren wurde, auch beim Einbiegen zu benützen. Der Lenker eines Fahrzeuges darf den Fahrstreifen wechseln, wenn er sich überzeugt hat, daß dies ohne Gefährdung oder Behinderung anderer Straßenbenützer möglich ist.

... legen (tröstlicherweise?) nahe, dass der Gesetzgeber dem Normunterworfenen bedeuten will, dass er das Rechtsfahrgebot nicht dahingehend auslegen darf, dass er im Straßengraben landet oder Passanten überrollt (ad § 8 Abs 1) und auch nicht vor dem Einbiegen ohne Benutzung seines Sehsinnes quasi Autodromspielen riskieren darf (§ 13 Abs 2a). Vurschrift ist Vurschrift – wo wären wir ohne Vater Staats allgegenwärtige Weitsicht!

Ein geistig gesunder Mensch sollte Freiheiten zur Lebensqualität zählen, und nicht einfach statistische Sicherheit unter Inkaufnahme von Freiheitsbeschränkungen! Dieser Faktor der Lebensqualität lässt sich freilich nicht statistisch erfassen. Eine Ordnung nach Maßgabe von Statistiken, die nur erfassbares Leid, nicht aber kaum zu quantifizierende Leiden und Freuden berücksichtigt, wird dem Menschen nicht gerecht. Eine Ordnung, die das "Verhüten" vor dem "Erleben" stellt, unterbindet das legitime Glücksstreben der Individuen. Diese Aussagen gelten unabhängig davon, dass es tatsächlich Bürger geben soll, die eine eheliche/familiäre Abgeschiedenheit ohne jegliches spontan organisiertes Gesellschaftsleben bevorzugen.

Nach derzeitiger Gesetzeslage greifen Verkehrsumerziehung und psychologische "Bearbeitungen" zwar nur bei hohen Alkoholisierungen von weit über  0,5 Promille, doch wer garantiert, dass es dabei bleibt? Eine Tabuschwelle ist überschritten, 500 Psychologie-Absolventen/Jahr von den Unis (FHs nicht eingerechnet) können nun leicht weitere Aufgabengebiete aushecken oder einmal grundsätzlich zugestandene Hoheitsbefugnisse ausweiten! Man denke nur an Elternführerschein, Eheführerschein, Seniorenführerschein, Kindergärtnerinnen-Führerschein, Internet-Suchtbehandlung, Nikotinbehandlung gaaanz freiwillig, usw, usf ...

Erstveröffentlichung: 2009-03-21;   zuletzt aktualisiert: